Wissenswertes zum Mieten eines Plattbodens

Auf dieser Seite finden Sie nützliche Tipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Mieten eines Flachbootes. Ob Sie auf dem Wattenmeer segeln oder die friesischen Seen entdecken möchten: Mit unseren Plattbodenbooten ist ein toller Törn garantiert.

Liegehafen:

Yachthafen Lunegat
Kwelderweg 1, 9291 MD
Kollum (Dokkumer Nieuwe Zijlen)

Ein Yachthafen mit allen Möglichkeiten, mit ausreichend umzäunten Parkplätzen und Platz zum Be- und Entladen des Schiffes. Alle Wartungsmöglichkeiten, einschließlich Schiffs- und Mastkran, sind ebenfalls verfügbar.

Und wenn ein stürmischer Wind weht oder die Gezeiten nicht mitspielen, dann segeln Sie einfach für eine Nacht nach Dokkum.

Vom Hafen aus, segeln Sie im handumdrehen auf die Lauwerszee hinaus! Dann segeln Sie quer durch ein Gebiet, in dem der Seeadler brütet und Eisvögel sich regelmäßig sehen lassen, genau wie der Otter.
Nach etwa 1,5 Stunden Fahrt erreichen Sie die Seeschleuse, was den Vorteil hat, dass Sie sich an das Schiff gewöhnen können, bevor Sie zur Schleuse gelangen.

Die Schiffe dürfen zwissen 14.00 und 17.00 Uhr aus dem Yachthafen Lunegat fahren, so dass genügend Zeit vorhanden ist, um die Seeschleuse oder Schiermonnikoog zu erreichen.

Nach Ihrer Rückkehr können Sie im Hafen Wasser und Diesel tanken. Der Hafen ist sehr gut ausgestattet, so dass eine Nacht im Hafen Sie sicher nicht enttäuschen wird.

Rückgabe der Schiffe:

Sofern nicht anders vereinbart, wird das Schiff spätestens um 10 Uhr zurückgegeben, d.h. das Mietobjekt ist innen und außen sauber, die Tanks sind voll und Ihr Gepäck wurde bereits von Bord genommen.

Wasser und Diesel tanken:

Das ist natürlich im Hafen möglich. Genauso wie in Lauwersoog oder Oostmahorn. Können Sie nicht tanken? Mit Hilfe der an Bord befindlichen Benzinkanister füllen Sie das Schiff auf. Füllen Sie diese Benzinkanister an der Tankstelle in Ee, ca. 6 km vom Liegeplatz entfernt, wieder auf. Das können wir natürlich auch für Sie erledigen.

Stellen Sie sicher, dass sich immer mindestens 10 Liter Diesel im Tank befinden! Auf dem Wattenmeer muss man immer mit Wellengang rechnen dann kann sich der Diesel im Tank erheblich bewegen. Der Motor „schnappt“ dann unter Umständen nach Luft und fällt aus. Also rechtzeitig tanken! Das ist eine grundlegende Sicherheitsmaßnahme: Volltanken!

Links – und rechtsdrehende Schiffsschrauben:

Eine rechtsdrehende Schraube (alle 4 Schiffe) zieht beim Rückwärtsfahren also nach links.

Wichtig zu wissen, beispielsweise wenn man in die Schleuse einfährt!

Wie findet man das am Besten heraus? Wenn möglich, varen Sie direkt in den Wind, stellen den Motor aus die vorwartsgang und schalten Sie ihn dann bei halbem Gas in den Rückwärtsgang. Zieht das Heck nach links; Dann wissen Sie, dass Sie es mit einer rechtsdrehenden Schiffschraube zu tun haben und lieber auf der Backbordseite festmachen. Um das herauszufinden können Sie natürlich auch einfach einen Blick in die Motorluke werfen.

Bei starkem Wind auf Lagerwall geraten:

  • Vorspringen (meint die Festmachleine beim Foderpoller bis zu einem Punkt am Ufer irgendwo in der Mitte führen und wieder zurück. Machen Sie dann maximal 1. Schlag um den Poller – in der Hand festhalten!)
  • 2 oder 3 Fender vom Schiff aus zwischen Land und Schiff befestigen und 1 Fender in der Hand behalten.
  • dann dreht der Skipper das Ruderblatt Richtung Land und gibt einen Schlag nach vorne.
  • Die Festmachleine muss gespannen sein!
  • Das Schiff dreht dann den Bug automatisch zum Ufer!
  • Bei Bedarf gibt der Skipper etwas mehr Gas, bis sich das Schiff fast im rechten Winkel zum Kai befindet (möglicherweise mit einem zusätzlichen Fender dazwischen) und dann mit dem Hek in den Wind.
  • Nun Leinen los und mit kontrolliertem Gas in den Rückwärtsgang.
  • Steuern Sie so weit zurück wie nötig, um sicher davon segeln zu können, und senken Sie dann möglicherweise das Schwert, um besser Wenden zu können.
  • Auch bei Ablegemanövern von höhergelegenem Ufer, sind Vor- und Achterspring ein gutes Hilfsmittel.

Ist der Anker fest?

  • Ankerkette so weit wie möglich einholen,
  • Motor starten,
  • Fieren Sie die Kette 2 bis 3 Meter,
  • Kette festsetzen – aber bitte nicht direkt an der Winde!
  • Nun mit halbem Gas über den Anker segeln.
  • Motor abstellen und Anker einholen.

Schäden verhindern:

Beim Ablegen enstehen die meisten Schäden an der Fenderleiste, ungefähr auf der Höhe des Schwertkopfes. Das lässt sich nicht immer verhindern, aber die Fender richtig aufzuhängen hilft in jedem Fall! Entscheiden Sie sich beim Festmachen sowohl in der Schleuse als auch am Steg bewusst für Backbord- oder Steuerbordseite und hängen Sie dann 2 Fender auf Höhe des Schwertes und die Bol-Fender auf halbem Wege des Schwertes/Bugs auf und deponieren Sie den 3. Fender lose beim Skipper. Hängen Sie den 4. Fender an das andere Schwert. Für dem unwahrscheinlichen Fall, dass Sie doch auf der anderen Seite festmachen müssen, bleibt genügend Zeit, um den Fender an das Schwert des Skippers zu hängen und den Bolfender auf die andere Seite zu bringen. Wenn Sie dafür keine Zeit mehr haben, können Sie den Boll-Fender auch in der Hand behalten und ihn immer dort absenken, wo es gerade brenzlig wird.

Was wirklich atemberaubend schön ist:

So früh wie möglich bei Niedrigwasser auslaufen. Die Fock setzen und mit Wind und Gezeiten durch die Kanäle schippern. Läuft das Schiff auf Grund? Fock reffen, vor Anker gehen und warten bis Sie wieder Wasser unter dem Kiel haben! Anker einholen, Fock setzen und weitergehts! Wundervoll, so kommen Sie ganz gemächlich voran und können die gesamte Kanallandschaft bewundern. Mit ein bisschen Glück sehen Sie sogar Seehunde und können Sie bestens sehen, an Welchen Stellen Sie besonders gut Trockenfallen können.

Pricken und Bojen:

Viele Skipper segeln strikt den Kanal entlang. Das ist schade, so verpasst man viel! Angesichts der Tatsache, dass das Wattenmeer vielerors sehr flach ist, können Sie noch viel mehr erkunden. Auch können Sie ganz leicht ein paar Pricken zurücklegen. Stellen Sie sicher, dass Sie der Flut 2 Stunden voraus sind (etwa 60 cm Wasser), gut auf die Karte achten (und möglicherweise auf den Tiefenmesser) und auf geht’s – segeln! Wenn es nicht klappt, können Sie zurückkehren oder das Schiff für ein paar Stunden Trockenfallen lassen. Trockenfallen mit einem Vollenhovense Bol ist nähmlich ein Kinderspiel. Auf diese Weise vergrößern Sie nicht nur Ihr eigenes Segelrevier sondern sorgen mit einer neuen Herausforderung für langfristig mehr mehr Freude am Segeln!

Übrige Tipps:

Nach dem Sie Trockengefallen sind, ist es ratsam, eine Weile zu warten, bevor Sie beginnen den Motor zu starten, es sollte sich genügend Wasser unter dem Kiel befinden. So verhindern Sie, dass das Kühlwasserventil möglicherweise verstopft, oder dass der Impeller, durch nach innen gesaugten Sand, beschädigt wird.

Die Seeschleuse bei Lauwersoog arbeitet mit einem System, dass verhindert, das Salzwasser in die Lauwerszee gelangt. Das bedeutet, dass Sie aus Richtung der Lauwerszee immer zufliessendes Wasser unter dem Schiff haben. Die hintere Festmachleine also erst festmachen! In der Schleuse bietet es sich an, um mit einem Bol an Backbord festzumachen.

Sollte der Wind nicht mitspielen, empfiehlt es sich unbedingt eine Nacht in Dokkum zu verbringen! Nach zwei Stunden erreichen Sie bereits das ruhige Zentrum. Und Dokkum ist wirklich sehr schön! Das Städtchen hat einige gute – und bezahlbare – Restaurants und Cafes. Und wenn Sie am nächsten Tag noch Zeit haben, versäumen Sie dann auf keinen Fall, einen kleinen Abstecher zu machen! Gerade bevor Sie auf die Lauwerszee hinausfahren, steuern Sie kurz Backboard und segeln dann die Raskes hoch und runter! Das ist wirklich eines der schönsten Stückchen der Lauwerszee. An beiden Seiten wunderschöne Natur und in Sie werden bemerken, dass die Zeit in Ezumazijl schon 100 Jahre still zu stehen scheint.

Das Reffen des Großsegels: Mit einem Bindereff wird das Großsegel zusammengebunden um den Baum zusammengebunden.Das ist nür um das flattern das Segel zu verhindern Diese dürfen niemals gespannen sein und selbstverständlich nur um das Segel gebunden werden! Als Faustregelt gilt, wie kann es aders sein: es muss eine Faust dazwischen passen. Wenn Sie die Leinen beim reffen zu stark anziehen, können leicht Risse im Segel entstehen.

Schauen Sie für weitere Informationen auf jeden Fall gerne auf: http://www.wadvaarders.nl Dort finden Sie viel Wissenswertes zum Thema. Vom Ankern bis Trockenfallen, und aktuellen Regelungen. Und daneben finden Sie eine Reihe nützlicher Tipps, die Ihren Urlaub sicher bereichern.

Im Yachthafen von Schiermonnikoog wird übrigens nicht jedes Jahr mehr gebaggert. Das bedeutet, dass Ihr Schiff unter Umständen etwas im Modder des Wattenmeeres versinken kann. An sich kein Problem, es ist jedoch sinnvoll, zuerst die Ventile für Toilette und Kühlwasser zu schließen. Auf diese Weise verhindern Sie, dass etwas verstopft und dies möglicherweise zu einem überhitzten Motor und / oder einer defekten Toilette führt. Vergessen Sie nicht, das Kühlwasserventil wieder zu öffnen, bevor Sie den Motor starten! Das letzte Mal wurde der Hafen im Jahr 2019 gespült! Dies gilt natürlich auch für das Austrocknen an Stellen mit viel Modder!

Essen und Trinken:

Kehren Sie aus dem Watt zurück und müssen Sie noch eine Nacht auf der Lauwerszee verbringen? Durch die Schleuse bei Dokkumer Nieuwe Zijlen, nordöstlch von Kollum, Steuerbord vorraus und dann, im sogenannten Eetcafe De Dream, etwas Leckeres essen! Herrliche Karte, schöne Lage, faire Preise. Fussläufig vom Hafen gelegen, erreichen Sie das Restaurant nach ungefähr 10 Minuten. Über die Schleuse mittels Treppe hinunter oder nach wenigen hundert Metern links runter.

Oberhalb der Schleuse finden Sie noch das Restaurant de Pater und auch eine Snackbar ist vor Ort zu finden.

In Lauwersoog finden Sie zudem noch das Restaurant ‘t’Ailand. Frischer, traditionell gefangener Fisch. Nur am Wochenende. Sie muessen zwar den ganzen Fischerreihafen durchqueren, aber es den Spaziergang allemal wert!

Auch die Lokalität „Boze Wijf“ auf dem Lauwersmeer verdient eine Erwähnung, weit hinter der Einfahrt des Yachthavens Lauwersoog, finden Sie das Restaurant im halbmondlförmigen Hafen auf BB-Seite. Leckeres Essen, geraume Öffnungszeiten Spiegelegenheiten für die Kinder, schöne Ausflugsrouten und ein toller Hafen für Flachboote.

Auf Schiermonnikoog gehen Sie am Besten einmal im Restaurant des Hotels van de Werff essen, klassisch und gut, in einem wunderschönen Speisesaal serviert! Kurze Hose, Kostüm, Ballkleid oder Segelklamotte, das macht hier Nichts aus! Muss man mal erlebt haben!

Pizzeria d’Angelo in Dokkum, lecker und preiswert.

Und im Watt selbst finden Sie natürlich auch Venus-, Miesmuscheln und sogenannte, Japanische Austern. Einfach kurz in Salzwasser waschen und fertig! Einen Plattfisch fangen ist übrigens auch keine Seltenheit! Venus- und Miesmuscheln kurz aufkochen zusammen mit einem leckeren Stück Brot, einem Glas Wein und dem unschlagbaren Ausblick auf’s Watt genießen. Simpel und lecker – einfach fantastisch!

Haben Sie wegen der Corona-Krise Fragen oder Zweifel an der Anmietung eines Flachbodens? Rufen Sie uns an. Oder senden Sie eine E-Mail über das Kontaktformular.

Kontaktdaten

Ihr Ansprechpartner: Cor Feijen

Telefon: +31(0)6-212 77 940
Email: huureenplatbodem@gmail.com

Mietort:
Kwelderweg 1
9291MD Dokkumer Nieuwe Zijlen

Postanschrift:
Kerkjelaan 1
9684 XG Finsterwolde

KvK Groningen: 63041693

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